Die Trauer und den Schmerz, den der Verlust eines geliebten Menschen auslöst, können wir Ihnen nicht nehmen, aber wir, die mit dieser Situation vertraut sind, möchten Ihnen unterstützend und beratend unsere Hilfe anbieten.

Sie erreichen uns rund um die Uhr unter der Telefonnummer

02245/3554

Jeder Todesfall erfordert Maßnahmen, die in einer bestimmten Reihenfolge zu treffen sind. Zuerst verständigen wir für Sie den Arzt, der die Totenbeschau durchführt. Erst nach der Totenbeschau (und schriftlicher Anordnung) ist es uns erlaubt den Verstorbenen vom Sterbeort abzuholen. Wir möchten darauf hinweisen, dass der Verstorbene bis zum Eintreffen des Arztes in unveränderter Lage bleiben soll. Zur Ausstellung der "Anzeige des Todes" benötigt der Arzt folgende Dokumente der/des Verstorbenen, wir ersuchen Sie diese vorzubereiten:

  • Geburtsurkunde oder Taufschein
  • Heiratsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis oder Heimatschein
  • Meldezettel
  • Bei Verwitweten: Sterbeurkunde der Ehegattin bzw. des Ehegatten
  • Bei Geschiedenen: rechtskräftiges Scheidungsurteil
  • Bei Akademikern: Nachweis des akademischen Grades
  • Bei einer Versicherung des Wiener Vereins: Versicherungspolizze(n)
  • Foto für Trauerbild
  • Grabstättenbescheid, sofern vorhanden
  • Bekleidung

Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei der Besorgung fehlender Schriftstücke.

Um Ihnen in dieser schwierigen Situation so viel Zeit wie möglich zum persönlichen Abschiednehmen und aktiven Trauern freizuhalten, sehen wir es als unsere Hauptaufgabe, Ihnen so viele Besorgungen und Wege wie möglich abzunehmen.

Dazu zählen neben den notwendigen Behördenwegen unter anderem viele organisatorische Tätigkeiten sowie auch die Nachbetreuung.

Als Vinzenz Haselböck 1897 eine Tischlerei gründete, ahnte er wohl nicht, daß er damit auch die Basis für ein Familienunternehmen schaffte, das mittlerweile in der 4ten Generation weitergeführt wird. 1946 wurde aus der Tischlerei, die neben Möbel auch Särge produzierte, ein Bestattungsunternehmen und seit Anfang an schlägt das Herz der Familie Haselböck für die, deren Herz zu schlagen aufhört hat, und ihre Hinterbliebenen.

Verena Haselböck, die derzeitige Chefin und direkte Nachfahrin des Gründers, ist 1995 ins Unternehmen eingestiegen und belebt seither den renommierten und sehr familiär geführten Betrieb mit ihren frischen Ideen. So war es Verena Haselböcks Idee, sich in der Kunst der Tanatopraxie ausbilden zu lassen, kann sie doch seither neben den vielen verschiedenen Dienstleistungen rund um den Trauerfall, nun auch die einfühlsame Rekonstruktion von Unfallopfern oder von schwerer Krankheit gezeichneten Verstorbenen anbieten. Dies erleichtert den Hinterbliebenen den Abschied deutlich, ein Umstand der Frau Haselböck mit tiefer Freude erfüllt, da sie damit die Voraussetzung für einen friedvollen letzten Blick auf den Verstorbenen schafft.

Überhaupt wird bei uns alles getan, um den Angehörigen der Verstorbenen das Leben in der ersten schweren Zeit zu erleichtern. Sei es zu helfen, falls ein wichtiges Dokument verloren gegangen ist oder um unangenehme Behördenwege zu übernehmen und auch für die Nachbetreuung ist gesorgt.

Das moderne Unternehmen bietet eine lückenlose Unterstützung, so dass sich die Betroffenen Zeit für die Trauerbewältigung und den Abschied nehmen können.

 

 

Vinzenz Haselböck
Vinzenz Haselböck gründete im Jahre 1897 in Ulrichskirchen einen Tischlereibetrieb für Möbel, Türen und Fenster, Dachstühle und Särge. Seit 1934 war er neben seiner Arbeit als Tischler auch als Bestatter tätig.
Anton Haselböck übernahm 1946 nach seiner Konzessionsprüfung als Bestatter und der Tischler-Meisterprüfung beide Unternehmen von seinem Vater Vinzenz und übersiedelte nach Wolkersdorf. In den siebziger Jahren wurde das neue Geschäftsgebäude am Julius Bittner-Platz in Wolkersdorf errichtet, in dem die Möbeltischlerei, großzügige Ausstellungsräume und das Bestattungsunternehmen untergebracht waren. Im Familienbetrieb arbeiteten neben Anton Haselböck und seiner Gattin Margaretha auch deren Kinder Grete, Anton und Wilhelm. Der Tischlereibetrieb wurde anschließend von Anton weitergeführt.
Wilhelm Haselböck
Wilhelm legte 1967 die Bestatterprüfung ab und verlegte den Betrieb im Jahr 1975 mit seiner Gattin in das neu errichtete Geschäftsgebäude in der Haasgasse. Wilhelm und seine Gattin Gertrude modernisierten den Betrieb in den folgenden Jahren und errichteten einen eigenen Raum, in dem Angehörige in ruhiger Atmosphäre von ihrem würdevoll aufgebahrten Verstorbenen Abschied nehmen können.
Verena Haselböck
Verena Haselböck arbeitet seit 1995 im Betrieb, hat 1999 die Bestatterprüfung abgelegt. Die Bestattung Haselböck wird nun von Verena Haselböck bereits in vierter Generation als Familienunternehmen geführt.

Um sich von Ihrem Verstorbenen in ungestörter Atmosphäre und ohne Zeitdruck verabschieden zu können, haben wir einen speziell ausgestatteten Raum errichtet, in dem neben persönlicher Abschiednahme vor der Beerdigung auch die eigentliche Beerdigungsfeier abgehalten werden kann. Durch eine Verabschiedung dieser Art haben Sie die Möglichkeit, den Ablauf der Feierlichkeit individuell zu gestalten. Wir werden Ihnen mit all unseren Möglichkeiten für die Durchführung Ihrer Abschiedsfeier zur Verfügung stehen.

Bei der Planung, Organisation und Durchführung einer solchen individuellen Feierlichkeit stehen wir Ihnen gerne mit Umsicht, Erfahrung und würdevoller Kreativität zur Seite.

Natürlich gestalten und organisieren wir für Menschen aller - oder ohne - Konfessionen im Rahmen einer Verabschiedungsfeier würdige Zeremonien jeder Art.

Es ist uns wichtig jeder Glaubensgemeinschaft für die Abhaltung von Riten und Trauerfeiern zur Verfügung zu stehen.

Erdbestattung
Die Erdbestattung auf einem Friedhof kann in verschiedenen Grabarten erfolgen:
Einzel-, Familiengräber (Doppelgrab), Grüfte, u.a.
In einem Einzelgrab ist üblicherweise eine Legung von 3 Särgen vorgesehen, in einem Familiengrab (Doppelgrab) 6 Särge,
Grüfte können je nach Größe Platz für 3, 6 oder 12 Särge bieten. Diese Angaben unterliegen jedoch den Bestimmungen der jeweiligen Friedhofsverwaltung und den örtlichen Gegebenheiten und sind daher nur als Richtwert zu betrachten.
Bei der Neuerrichtung oder Veränderungen (z.B.: Anbringung einer Grabplatte) einer Grabstätte müssen die gesetzlichen Bestimmungen der Friedhofsordnung berücksichtigt werden, dafür ist die Genehmigung der zuständigen Friedhofsverwaltung einzuholen.


Feuerbestattung
Feuerbestattungen / Einäscherungen dürfen nur in genehmigten Krematorien erfolgen. Der/die Verstorbene wird in einem für Kremationen zugelassenen Sarg in das Krematorium überführt, wo die Einäscherung durchgeführt wird. Zur Aufnahme der Asche dient ein gesetzlich definiertes Behältnis, die Aschenkapsel / Urne.
Urnen können auf einem Friedhof (Erdgrab oder Gruft) oder einem Urnenhain bestattet werden.

Urnenaufbewahrung am Wohnort
Die Aufbahrung der Urne des/der Verstorbenen „zu Hause" ist für viele Angehörige eine gute Möglichkeit, vor allem, da eine Beisetzung in einem gemeinsamen Familiengrab zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden kann.


Donaubestattung
Seit dem 1. März 2008 ist es möglich, die Asche des Verstorbenen in einer speziellen Seeurne an einer bestimmten Stelle der Donau - dem Fluss des Lebens, der bis ins Schwarze Meer fließt - zu übergeben. Diese Bestattungsart richtet sich vor allem an jene Menschen, welche sich dem Gedanken der Freiheit ihrer Asche verbunden fühlen. Durch eine Bestattung der Asche in der Donau bietet sich den Nachkommen ein Ort zum aktiven Trauern in der Natur, ohne sich um die oftmals belastende Grabpflege sorgen zu müssen.


Seebestattung
Wer zu Lebzeiten eine besondere Verbundenheit zum Meer hatte, dem bietet sich nach der Kremation auch die Möglichkeit einer feierlichen Seebestattung, wobei die Aschenkapsel der/des Verstorbenen im Beisein der Angehörigen, vom Schiff aus, dem Meer übergeben wird. Die genauen Koordinaten sowie weitere Daten der Beisetzung werden auf einer Karte vermerkt und den Hinterbliebenen überreicht.


Individualbestattungen
Im Anschluss an eine Kremation ermöglichen wir Ihnen auch eine Reihe von individuellen Bestattungsarten wie z.B. Diamantbestattungen (ein Teil der Asche wird zu einem Diamanten verarbeitet), Luft- und Weltraumbestattungen sowie Beisetzungen in freier Natur bzw. in den Alpen (aus gesetzlichen Gründen leider nur außerhalb Österreichs). Gerne nehmen wir uns in aller Ruhe Zeit für ein persönliches Beratungsgespräch. Für eine vorherige, telefonische Terminvereinbarung sind wir Ihnen sehr dankbar.

Thanatopraxie
Die neue Bestattungsdienstleistung

Thanatopraxie ist ein Kunstbegriff und setzt sich zusammen aus "Thanatos" (griechisch: Gott des Todes, Bruder des Hypnos) und "Praxis" (griechisch: 'Tat', 'Handlung' oder 'Verrichtung')

Unter Thanatopraxie versteht man alle Tätigkeiten, welche notwendig sind, um Verstorbene ästhetisch aufzubahren. Die thanatopraktische Behandlung stoppt kurzzeitig den Verfallsprozess des Leichnams. Auch als "kosmetische Konservierung" bezeichnet, ermöglichen diese Behandlungen eine pietätvolle, offene Aufbahrung. Ein großer Beitrag zur Trauerbewältigung, denn das bewusste Abschiednehmen, aktiv als auch passiv, wird so würdevoll ermöglicht.

Durch die Thanatopraxie fällt es vielen Trauernden auch leichter, den Tod als einen fixen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren.

Die Einbalsamierung des Leichnams, um eine zeitlich begrenzte Verzögerung der Autolyse zu erreichen, ist gewissermaßen die höchste Form der Thanatopraxie und insbesondere bei Überführungen ins Ausland sinnvoll und oft sogar vorgeschrieben. Bei Unfallopfern oder Verstorbenen, die von einer Krankheit stark gezeichnet sind, kann das Aussehen durch eine ästhetische Rekonstruktion weitgehend verbessert oder wiederhergestellt werden.

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